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Mai 09 2018

Kinesiotape

Das Kinesiotape wird seit den 70er Jahren als gängige Methode in der Sportmedizin sowie mittlerweile in der modernen Physiotherapie im Bereich der Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke angewendet, wobei jede Farbe eine leicht esoterisch angehauchte Bedeutung und Funktion inne hat.

Kinesiotape bei Sportverletzungen

Das Kinesiotape wird als Schmerztherapie eingesetzt. Dabei wird das Tape so platziert, dass es auf das Nerven- und Stoffwechselsystem Einfluss nimmt. Die aus elastischem Nylongewebe oder aus Baumwolle bestehenden Tapes mit einer hautverträglichen Haftschicht führen durch eine gezielte Klebetechnik zu einer spürbaren Schmerzverminderung. Die Tapes sind wasserfest, aber luftdurchlässig.

Gerade bei Sportverletzungen findet Kinesiotaping häufig Verwendung. Bei den Olympischen Spielen in China, bei der EM 2008 oder WM 2010 sowie auch bei anderen Sportarten, konnte man viele Sportler sehen, welche die farbenfrohen Tapes an ihrem Körper kleben hatten.

Kinesiotape: Wirkungsweise

Dem Kinesiotaping wird eine zweifache Wirkung zugeschrieben: Es lindert nicht nur akute Schmerzen durch die spezielle Klebetechnik, sondern wirkt auch nachhaltig, indem es die Muskelfunktion und die Gelenke unterstützt und sich auf die Organe positiv auswirkt. Außerdem wird durch Stimulation das Lymphsystem angeregt, das wiederum den Stoffwechsel vorantreibt.

Durch das Anheben der Haut erzielen die Tapes zudem noch eine erweiterte Öffnung der Lymphzirkulation, so dass eine gute Durchblutung gegeben ist und der Heilungsprozess einsetzen kann.